Von Harriet Walker
“Ich denke, Humor ist eine Hilfe” sagt sie. “Ich habe Schulfreunde, eine Gruppe Menschen um mich herum, die mich durch diese gesamte Erfahrung hindurch gebracht haben. Und sie geraden nicht aus der Fassung wenn sie fragen: ‘Und was machst Du morgen?’ und ich antworte ‘Ich treffe mich mit Mario [Testino] in Notting Hill. Er fotografiert mich für die neue Lancôme Kampagne.’ Ich weiß nicht – aber es ist verrückt, und manchmal fühle ich mich wirklich ein bisschen verrückt, aber das ist wohl die Balance, die mich normal bleiben lässt. Ich lebe diese Seite meines Lebens nicht voll aus.”
Emma Watson ist optimistisch bezüglich der Aufmerksamkeit, die ihr widerfährt und betrachtet es von der logischen Seite. Sie will jetzt, da sie einen weniger engen Zeitplan hat, öfters verreisen. Sie spricht darüber, dass sie zu Post geht, Milch kauft und U-Bahn fährt und für eine Minute kann ich kaum glauben, dass sie diese Dinge wirklich einfach so machen kann. “An einigen Tagen kann ich aus bestimmten Gründen nirgendwohin gehen und ich fühle mich wie ‘Das war ein Fehler’ und an anderen Tagen nimmt nicht ein einziger Mensch Notiz von mir.”
Gegen Ende der Harry Potter Filme, als Watson volljährig wurde und an den Frontlinien der großen Shows wie Chanel und Burberry auftauchte, war sie 2009 in einigen Plakatkampagnen gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder zu sehen. “Es war wie “Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln” gibt sie zu. “Aber ich wollte mein eigenes Gefühl für den Stil entwickeln und selbst entscheiden, was ich anziehe. Die Presse zerstörte mich am Boden wegen diesem Rodarte-Kleid das ich einmal trug – es war leuchtend blau mit Ketten daran.” Sie lacht und erschaudert ein wenig. “Ich habe es geliebt. Oder ich trug ein Kleid von Christopher Kane, das überall mit Blumen bestickt war. Es war gar nicht so verrückt, aber zu der Zeit…”
Es sieht aus als hätte sie die Publizität nach Harry Potter bewundernswert gut überstanden. “Mode hat mir die Chance gegeben, mich außerhalb von Harry Potter zu fühlen.” erklärt sie ihre Auftritte bei den Chanel- und Burberry-Shows. “Ich bin ein Multidimensionaler Mensch und das ist die Freiheit der Mode: du kannst dich mit der Art, wie du dich anziehst und wie du deine Haare machst oder was auch immer du tust, neu definieren.”
Ihr Haarschnitt war natürlich eine internationale Sensation und hat eine globale Debatte ausgelöst. War es eine gute Idee, hat sie es bereut, warum hat sie es eigentlich gemacht? Watson stand Komplimenten und Kritik gleichermaßen schwankend gegenüber. Das war mehr als der Durchschnittspromi macht, eher wie ein kulturelles Event: Die Potter-Fans waren geschockt, während die Modeindustrie dezent zum Durchtrennen der Ketten zum Bücherwurm Hermine applaudierte.
“Einige Journalisten fragten mich, ob ich mich jetzt als Lesbe oute.” Sie rollt mit den Augen. “Durch diesen Haarschnitt merkte ich, wie subjektiv die verschieden Meinungen sind. Einige Leute waren verrückt danach und andere dachten, ich hätte total die Kontrolle verloren. Alles was ich tun kann, ist meinen Instinkten zu folgen, da man es niemals allen recht machen kann.”
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Ginge es nach den Frisören auf der Welt, würden Haare innerhalb von 4 Wochen wieder vom Pixie Cut zur Löwenmähne konvertieren, um dann schließlich erneut der Schere zum Opfer fallen zu müssen. Viele Fans eifern ihren Vorbildern in puncto Styling und Haarschnitt nach und lassen so die Frisör-Kassen weltweit klingeln.





Die Edelmarke McQ erfreut sich seit dem Tod des Designers Alexander Mc Queen im letzten Jahr vor allem bei britischen und amerikanischen Promis zunehmender Beliebtheit. Nachdem Emma ein klassisches Kleid im Schottenmuster-Style von McQ bei den
Trotz wachsender Beliebtheit kostet das Kleid immer noch £465. Es gibt mittlerweile aber auch zahlreiche preiswertere Alternativen. Also Mädels, wenn Ihr richtig chic unterm Tannenbaum aussehen wollt, dann versucht es doch einfach mal mit einem Tartan-Kleid…